Turnen für jedermann: Turnfahrt 13./14.09.2014

Turnfahrt ins Glarnerland

Bei leichtem Nieselregen fuhren wir im vollbesetzten Kleinbus Richtung Rapperswil.

Vor dem Seedamm parkierten wir unseren Bus, um im Restaurant Seefeld ein verspätetes Frühstück in Form von Kaffee und Gipfeli einzunehmen. Danach marschierten wir dem Seedamm entlang nach Rapperswil, wo einigen von uns ein knackiger Jogger das miese Wetter beinahe vergessen machte… Da wir bis zur Weiterfahrt noch viel Zeit hatten, besuchten wir kurzerhand den Kinderzoo in Rapperswil, wo wir dann auch das Mittagessen bei immer schöner werdendem Wetter geniessen konnten.

Nach unserer Rückkehr zum Bus ging die Fahrt weiter nach Mühlehorn, wo eine Besichtigung der dortigen Hammerschmiede auf dem Programm stand. Christian Zimmermann erwartete uns bereits vor seiner im Jahre 1777 erbauten Schmiede. Als erstes wurde das Wasserrad in Betrieb genommen, welches seinerseits die Hämmer in der Schmiede antrieb. Mit viel Anschauungsmaterial versuchte er uns die Kunst des Hammerschmiedens etwas näher zu bringen. Wer wollte, konnte sogar selber Hand anlegen.

Seinen interessanten Ausführungen folgte ein Apero in seiner Galerie, wo wir auch seine Werke besichtigen und kaufen konnten.

Später machten wir uns auf den Weg nach Klöntal und bezogen im Hotel Rhodannenberg unsere Zimmer. Wir wollten die Zeit bis zum Nachtessen nicht tatenlos verstreichen lassen, also beschlossen wir uns, einen Spaziergang dem See entlang zu machen. In forschem Tempo marschierten wir dem linken Seeufer entlang gegen das andere Seeende, das wir dann gegen 18 Uhr erreichten.

Entweder mit dem Postauto oder zu Fuss der Strasse entlang gelangten wir wieder zum Hotel und konnten mit etwas Verspätung ein feines Nachtessen geniessen.

Am nächsten Tag fuhren wir bei schönstem Wetter mit dem Kleinbus wieder zum hinteren Seeende. Wir wanderten wieder dem See entlang, absolvierten dann aber den Aufstieg zum Aussichtspunkt Schwammhöhe, von wo aus man eine wunderbare Aussicht auf den Klöntalersee geniessen konnte.

Nach dem Mittagessen aus dem Rucksack machte sich die eine Hälfte wieder auf den Weg hinunter zum Hotel, um den Bus zu holen, die anderen nahmen den steilen Abstieg nach Glarus unter die Füsse.

Am Bahnhof Glarus trafen wir uns wieder, um gemeinsam den Heimweg nach Oberentfelden anzutreten.

Erika Boiteux