Badminton-Reise vom 31.08.2013

Unterwegs auf der Aare...

Am 31. August, früh morgens um 8.00 Uhr machten wir uns ab Aarau auf den Weg um unsere allererste Badmintonreise anzutreten. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau, wo uns die Reise hinführte. Martina Cadel – besten Dank an dieser Stelle nochmals für die tolle Organisation! – konnte das Geheimnis aber nicht länger für sich behalten und verriet, dass wir nach Uttigen fahren um „Aaretubing“ zu machen. Beim Aaretubing lässt man sich auf einem grossen Gummiring den Fluss hinabtreiben. Das Wetter meinte es zum Glück gut mit uns an diesem Tag, sodass uns auch die 16 Grad kalte Aare nicht abschrecken konnte.

Kurz nach unserer Ankunft in Uttigen ging‘s auch schon los. Die Instruktoren standen am Ufer der Aare bereits mit unserem Equipment parat. Nachdem wir uns in die engen Neoprenanzüge gezwängt, unsere Wertsachen im wasserdichten Beutel verstaut und alle Fragen geklärt hatten, machten wir uns auf den kurzen aber steinigen Weg ans Ufer. An der Aare angekommen wollten wir natürlich ein Gruppenfoto schiessen. Eine Frau sass am Ufer und wir baten sie um Hilfe - Sie hatte aber wegen eines wichtigen Moments keine Zeit und somit knipsten andere Aaretuber das erhoffte Bild. Nach dem Sprung ins Kalte Nass folgten wir den Instruktionen und paddelten in die Mitte des Flusses – da geht’s etwas schneller vorwärts als an der Seite. Das Steuern ist eigentlich ziemlich einfach und für jeden machbar. Nur das Vorausschauen sollte man nicht ausser Acht lassen, damit man nicht ans Ufer treibt und in den herabhängenden Ästen hängenbleibt. Nach einer guten halben Stunde auf dem Wasser, gönnten wir uns eine kleine Verschnaufpause in der Badi. Die Zeit nutzten wir, einen lädierten Gummiring zu ersetzen. Die rasante Fahrt auf der Aare ging in Begleitung einer gestrandeten Salatgurke weiter und endete schliesslich nach insgesamt 2,5 Stunden bei der Badi Eichholz. Nach einer kurzen Dusche marschierten wir aufgewärmt ins nahgelegene Restaurant Tramdepot, wo wir den Abend bei einem super Abendessen ausklingen liessen. Wie im Bilderbuch endete der Tag bei einem schönen Sonnenuntergang über der Berner Innenstadt.

Karin Hüsler