Schneeweekend Pizol vom 19.-20.01.2013

Über die Schneeverhältnisse konnte man wahrlich nicht klagen: Bereits frühmorgens am Bahnhof Aarau hatten dicke Schneeflocken das Perron in eine weisse Decke gehüllt. Pünktlich hatten sich alle Teilnehmer am Gleis versammelt und die Reise konnte losgehen. Nach der kulinarischen Stärkung und dem Ausgleich des Wasserhaushalts während der Zugfahrt, waren wir dann ziemlich bald im Skigebiet, welches trotz dem Neuschnee in Aarau seinem Namen gerecht wurde: Der Pizol begrüsste uns mit strahlendem Sonnenschein. Nur eine Gondelfahrt trennte uns noch von der Unterkunft. Mitten im Skigebiet bezogen wir kurze Zeit darauf unsere Betten im Berggasthaus „Graue Hörner“.

In Windeseile hatte jeder sein bevorzugtes Schneesportgerät an den Füssen und das unermüdliche Auf und Ab konnte losgehen. Schnell lockte aber auch schon die Sonne zu einem Sonnenbad auf der Terrasse und nach nur zwei Abfahrten fanden sich die üblichen Verdächtigen in entspannter Haltung hinter einem Weissbier. Von da sollten sie auch für den Rest des Wochenendes nicht mehr weichen…

Andere Teilnehmer wiederum genossen die überraschend guten Wetterverhältnisse auf den Brettern und trudelten lediglich fürs Mittagessen im Restaurant ein. Nach der Stärkung wurde das Tageslicht möglichst fürs Fahren ausgenutzt bis dann unisono alle in den Après-Ski wollten. So folgte dann eins dem anderen und nachdem auch das Abendessen eingenommen war, gingen die meisten erstaunlich früh ins Bett. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel und so konnten mehrere Personen ohne ein ‚Kafi‘ nicht schlafen.

Obwohl wir alle brav waren, wurden wir am nächsten Tag leider nicht belohnt. Wolken machten sich breit und die Temperatur stieg in zweistellige Bereiche, was wiederum dem Schnee arg zusetzte. In höheren Lagen verhinderten Wind und Nebel die Öffnung des Skiliftes. So war an Skifahren kaum noch zu denken und diejenigen die es dennoch versuchten, waren auch schnell ernüchtert. So wurde der zweite Skitag spontan gekürzt und wir begaben uns früher als geplant wieder auf den Heimweg. Im Namen aller Teilnehmer danke ich André Lehner für die Organisation und freue mich bereits auf das nächste Mal.

Elvis Cehajic