Polysport-Reise auf der Moosalp vom 23.09.2012

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Endlich war es wieder soweit! Mit der Polysport-Reise am 23. September 2012 stand ein weiteres Jahreshighlight auf dem Programm. Sage und schreibe 17 mehr oder weniger wache, jedoch gut gelaunte Polysportler versammelten sich am frühen Sonntagmorgen beim Bahnhof Aarau. Das Ziel war bekannt: die Moosalp im Kanton Wallis. Selbstgemachter Butterzopf, eine leckere Fleisch- und Käseplatte sowie ein guter Tropfen Weisswein liessen die Zugfahrt nach Visp im Nu vergehen. Dort angekommen beförderte uns das Postauto auf engen Strassen Kurve für Kurve hinauf nach Bürchen. Mittlerweilen war es kurz vor 10:00 Uhr und somit Zeit für eine Kaffeepause im dortigen Restaurant Panorama, welches auf 2000 m. ü. M. gelegen ist und einem eine atemberaubende Aussicht auf die Walliser und Berner Alpen feilbietet.

Gestärkt und etwas aufgewärmt machten wir uns auf, die geplante zweistündige Wanderung auf die Moosalp in Angriff zu nehmen. Wir staunen nicht schlecht, als wir diese jedoch bereits nach 15 Minuten erreicht hatten. Wie sich rausstellte, hatten wir ungewollt eine Abkürzung genommen. Damit wir jedoch unsere Wanderschuhe nicht vergebens geschnürt hatten, wanderten wir weiter in Richtung Aussichtspunkt Stand. Wir wurden nach einer guten halben Stunde für den teilweise steilen und schweisstreibenden Aufstieg mit einem fantastischen Ausblick belohnt.

Langsam machte sich bei einigen Polysportlern ein kleines Hungergefühl breit und man hörte vereinzelt die Mägen knurren. Also begaben wir uns auf die Suche nach einer geeigneten Brätlistelle, um unsere mitgebrachten Cervelats und Bratwürste zu grillieren. Nach längerer Diskussion über die Frage, ob es vernünftig sei, in einem zu jener Zeit relativ trockenen Naturschutzgebiet ein Feuer zu machen, insbesondere dann, wenn sowieso ein generelles Feuerverbot gilt, kamen wir zum vernünftigen Entschluss, noch etwas weiter zu wandern und eine offizielle Feuerstelle anzusteuern. Als wir diese dann endlich fanden, wurde schleunigst brennbares Holz gesammelt und in Kürze ein beachtliches Feuer gemacht.

Anschliessend an das Mittagessen genossen wir die warmen Sonnenstrahlen bei einem gemütlichen Nickerchen, bevor wir uns auf den Rückweg zur Moosalp begaben. Glücklicherweise befand sich unmittelbar neben der Postauto-Haltestelle ein weiteres Restaurant, auf dessen Terrasse wir uns die Wartezeit bis zur Abfahrt vertrieben.

So neigte sich auch die diesjährige Polysport-Reise langsam dem Ende und ich möchte mich im Namen der gesamten Riege bei Renzo Lehmann herzlich für die Organisation bedanken.

Raphael Stutz