Leichtathleten beim Bobfahren in St. Moritz vom 25.02.2012

Im Engadin erfanden die Engländer das Bobfahren, eine Sportart die damals - vor 115 Jahren - vor allem der Freizeitbeschäftigung diente und lange Zeit als sehr elitär galt. Diese Zeiten sind vorbei. Heute ist es eine bekannte Wintersportart. Der Olympia Bob Run St. Moritz-Celerina ist die einzige Bobbahn der Schweiz und zudem die weltweit einzige Natureisbahn, auf der Weltcuprennen ausgetragen werden.

Dank dem Projekt "Ice Talents" zieht der Saint Moritz Bobsleigh Club wieder junge Talente für Eiskanalsportarten nach. Piloten zu finden gestaltet sich dank grossem Interesse der Engadiner relativ leicht. Geeignete Bremser für den Bobsport zu finden, ist jedoch sehr schwierig.

Die Leichtathleten Maruan Giumma, Stefan Gehri, Kevin Gasser, Raphael Meier, Bastian Suter, David Villiger und Naina Kreyss vom Sportverein Satus Oberentfelden versuchten das Bobfahren am 25. Februar 2012 aus. Wobei Maruan Giumma schon fast ein alter Hase im Bobsport ist. Mit Tim Holinger wurde er an der Bob-Junioren-Schweizermeisterschaft vom 11. Februar 2012 dritter. Andere sprangen zum ersten Mal in einen fahrenden Bob. Zwar hatten sie den Einstieg drei Tage zuvor einmal im Trockenen, auf der Anschiebbahn von Martin Galliker in Oberentfelden, trainieren können, die Glätte des Eises ist jedoch nicht zu unterschätzen.

Allen Teilnehmenden gefiel der Ausflug in den Wintersport und, wer weiss, vielleicht können die jungen Engadiner Bobfahrer künftig auf den einen oder anderen Athleten aus dem Unterland zurückgreifen.

Die Athleten bedanken sich bei...

  • ihrem Trainer Dominic Blattner sowie Dominik Scherrer für die Organisation des Ausfluges, die Koordination mit den involvierten Personen sowie dessen reibungslosen Ablaufs.
  • den erfahrenen Piloten und Bremsern, welche die Herausforderung mit uns Neulingen im Wintersport annahmen.
  • Vivianne und René Zwicky, die uns im Hotel Restaurant Cresta-Run das leckere Mittagessen serviert und offeriert haben.
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