Schneeweekend Andermatt vom 14./15. Januar 2012

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Bereits um viertel nach Sieben trafen sich 24 mehr oder weniger verschlafene Wintersportler vor der Turnhalle in Oberentfelden. Zum ersten Mal hiess das Ziel unserer Reise Andermatt. Doch wie sollten wir ohne Fahrzeug dahin kommen? Weit und breit war kein Car zu sehen. Eine halbe Stunde später traf er dann doch noch ein und wir stiegen zügig ein.

Ohne weitere Zwischenfälle kamen wir um halb zehn Uhr im tiefverschneiten Andermatt an. Die Meteorologen hatten für dieses Wochenende prächtiges Wetter mit viel Sonne und Schnee voraus gesagt. Da hatten sie wahrlich nicht zu viel versprochen. Denn bereits im Tal lag so viel Schnee, dass man sich bücken musste, um am Schalter ein Skibillett zu lösen.

Nun aber ab auf die Piste... Schnell verteilten sich die Teilnehmer auf die verschiedenen Skigebiete. Unsere Ski-Profis machten sich auf in Richtung Gemsstock. Diejenigen, dies eher gemütlichen mögen, nahmen Kurs in Richtung Nätschen oder Sedrun. Den ganzen Tag über begleitete und wärmte uns die Sonne. Wir genossen es, dem Nebel im Unterland entflohen zu sein. Bei den wunderbaren Schnee- und Pistenverhältnissen kamen alle auf ihre Kosten. Nachdem wir uns alle in der Schneebar auf dem Gipfel wiedergefunden hatten, genossen wir die letzten Sonnenstrahlen während der gemeinsamen Abfahrt.

Am Abend marschierten wir ins Dorf, wo uns im Restaurant ein schmackhaftes Käsefondue serviert wurde. Beim anschliessenden Nagel-Wettbewerb in der Bar, machte es sich bezahlt, wenn man beim Fondue ordentlich zugelangt hatte. Einige mussten dennoch feststellen, dass Muskelkraft alleine nicht ausreicht, um gegen die zielsicheren Frauen zu gewinnen.

Als wir am nächsten Morgen aufstanden, war das Frühstück in der Pension bereits aufgetischt. Mit Kaffee, Ovi und Butterbrot gestärkt, machten wir uns wieder auf an die Sonne. Viele nutzen die hervorragenden Pistenverhältnisse und legten auch am zweiten Tag viele Snowboard- oder Skikilometer zurück. Andere genossen das wunderbare Bergpanorama beim Faulenzen in der Sonne. Wieder andere mieteten Schlitten und machten die Pisten auf diese Weise unsicher.

Erschöpft aber erholt trafen dann alle um vier Uhr bei der Unterkunft ein, wo der Car schon auf uns wartete. Nach einer kurzen Rückfahrt, trafen wir wieder in Oberentfelden ein. Ein herzliches Dankeschön an André, der das Schneeweekend wiederum hervorragend organisiert hat. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal…

Manuela Stalder