Turnen für jedermann: Turnfahrt 13.09.2009

Turnfahrt des "Turnen für jedermann" ins Lötschental

Am Samstagmorgen um 6.30 Uhr machte sich eine kleine Schar von Unerschrockenen auf, um das Lötschental zu erobern. Gutgelaunt ging es mit einem Kleinbus zuerst nach Gruyère, wo wir im bekannten Autobahnrestaurant einen Kaffee geniessen konnten. Weiter ging die Fahrt nach Bex zum Salzbergwerk. Dort konnten wir einer interessanten Führung beiwohnen, bei welcher wir wissenswerte Dinge über die einzige noch betriebene Mine in der Schweiz erfahren durften. In dem Salzbergwerk wird Salz ausschliesslich für den Kanton Waadt gewonnen, wobei der Vorrat noch für mindestens 200 Jahre ausreichen soll. Nach der Führung verpflegten wir uns auf dem grosszügig ausgelegten Rastplatz des Bergwerks aus dem Rucksack, bevor die Fahrt quer durchs Wallis weiterging. Den Kaffee genehmigten wir uns in Ferden, am Anfang des Lötschentals. Unser Ziel hiess aber Blatten, ein kleines Dorf in der Mitte des Lötschentals. Die einen nahmen den Weg nach Blatten unter die Füsse, die andern fuhren mit dem Kleinbus und vertraten sich nach dem Zimmerbezug noch die Beine.

Alle freuten sich aufs Nachtessen, wurden allerdings teilweise etwas enttäuscht, da es geschmacklich und inhaltlich nicht ganz ihren Vorstellungen entsprach. Aber der Abend hatte ja erst angefangen und einige wollten doch noch „die Sau raus lassen“. Wir wechselten nach dem Essen das Restaurant und machten bei unserem Schlummertrunk mit einer Motorsportgruppe aus der Grossregion Zürich Bekanntschaft. Mit einem Mitglied dieser Gruppe wurde es dann tatsächlich amüsant, wollte er doch für den Sonntagsausflug jemanden aus unserer Mitte abwerben. Wir hatten einiges zu lachen und liessen so den Abend ausklingen.

Nach dem Morgenessen teilten wir uns auf. Während sich eine kleine Gruppe zu Fuss auf die Lauchernalp machte, begaben sich die andern auf eine Führung durch das Dorf Blatten, welches mit einigen geschichtsträchtigen Häusern viel zu erzählen hat. Leider bleibt auch das Lötschental von der Abwanderung nicht verschont, so dass es heutzutage für das ganze Lötschental nur noch eine Gemeinschaftsschule gibt. Im Anschluss an die interessante Führung ging es per Bus nach Wiler und mit der Gondel hoch auf die Lauchernalp, wo die beiden Gruppen wieder zusammentrafen. Auf dem wunderschönen Lötschentaler Höhenweg konnte das sonnige Wetter und die herrliche Umgebung genossen werden. Via Weritzalp, Tellialp und Schwarzsee erreichten wir die Fafleralp, den hintersten Ort des Lötschentals. Das Postauto brachte uns wieder zurück nach Wiler, von wo aus wir die Heimreise mit unserem Kleinbus antraten. Bei stockendem Kolonnenverkehr hatten wir genug Zeit, das gelungene Wochenende nochmals revue passieren zu lassen.

Vielen Dank Martin für die Organisation und Beni für die sichere Fahrt.

Erika Boiteux