Unihockey-Plauschmeisterschaft 2008/2009

Austragungsort   Heim       Gast   Hin-   Rückrunde   Datum
Nänikon   Orange Worms   :   Oberentfelden   4:6   8:3   18.09.2008
Oberentfelden   Oberentfelden   :   UHC SDL   4:9   6:6   08.10.2008
Unterentfelden   Oberentfelden   :   Jokerit-Birmenstorf   4:3   5:4   27.10.2008
Unterentfelden   Oberentfelden   :   Hittnau   3:3   4:1   08.12.2008
Albisrieden   KTV Albisrieden   :   Oberentfelden           02.03.2009
Unterentfelden   Oberentfelden   :   SC-ZH-Affoltern Mo           06.04.2009
Seebach   Traktor Seebach 1   :   Oberentfelden           22.04.2009

Bei unserem ersten Spiel, gegen die Orange Worms aus Nänikon, war am Anfang alles offen. Die Würmer machten enorm früh Druck auf uns, jedoch gelang es uns immer wieder den Ausgleich zu finden. Am Schluss in der zweiten Hälfte, bekamen wir die entscheidenden Tore für die Würmer, diese wir auch mit grösster Mühe nicht in den Griff bekamen.

In der Rückrunde verloren wir die Kontrolle über das Spiel komplett. Die Würmer übten ein Angriff nach dem anderen auf unser Tor aus. Wir spielten blindlings und ohne Chancen auf ein Tor. Mit grosser Enttäuschung, mussten wir mit zwei Niederlagen nach Hause fahren.

Mit neuer Motivation und einem grossem Aufgebot von Spieler, traten wir die nächste Runde in der Plauschmeisterschaft an. Zu unserem Vorteil war diese Runde in Oberentfelden und konnten diesen Vorteil in der ersten Hälfte uns zu nutze machen. In der zweiten Hälfte, wurden wir zu siegessicher und machten fatale Fehler. Die Fehler häuften sich, bis zu einem Punkt, in dem wir dieses Spiel aufgaben. Der Endstand betrug 4:9 und wir wussten, dass es in der Rückrunde nicht mehr so weit kommen darf.

Mit neuer Energie und Motivation, wurde die Rückrunde angepfiffen. Es begann ein Kampf um jeden Ball und jede mögliche Torchance. Ein lauter Pfiff unterbrach das Spiel vom Schiri (Daniel Gantenbein) wegen eines Fouls der Gegner. Einer der gegnerischen Spieler bekam eine Zweiminutenstrafe. Unsere Chance war nun zum greifen nah, Punkte zu erzielen. Leider verloren wir den Ball, durch einen banalen Verständigungsfehler und bekamen in der Überzahl ein Tor. Nun musste uns ein Tor gelingen, ansonsten würden wir abermals die Kontrolle über das Spiel verlieren. Durch unser Powerplayblock wurde kurz darauf auch eines erzielt und es stand wieder unentschieden. Das Spiel wurde kurz darauf auch mit dem 6:6 abgepfiffen. Nun hiess es feiern, unser erster Punkt dieser Meisterschaft.

Ca. 20 Tage hatten wir nun Zeit gehabt, uns auf die nächste Runde in Unterentfelden gegen das starke Jokerit Birmenstorf vorzubereiten. Mit vier neu zusammen gestellten Blöcken und einem gezielten Training, traten wir den Gegnern gegenüber. Mit harten 1:1 Kämpfen und grossem Körpereinsatz suchten wir, wie auch die Birmenstorfer den Abschluss. Spannend bis zum bitteren Abpfiff. Dank souveränem Beobachten und Pfeifen unserem Schiedsrichter gewannen wir das erste Spiel für uns, dank einer Zweiminutenstrafe die wir nutzen konnten. Im zweiten Spiel war kein Nachlassen der Spieler zusehen. Nun war pure Konzentration gefragt, auch in den letzten Sekunden, als die Birmenstorfer einen vierten Feldspieler statt den Goalie auf dem Spielfeld hatten, wurde jede erdenkliche Torchance von unserer Seite frühgenug wahrgenommen. Mit dem 4:3 und 5:4 für uns, konnten wir das verdiente „Fürobebier“ dann doch noch antreten.

Eine Meisterschaftspause von ca. einem Monat gab uns Zeit, unsere verletzten Spieler, diese sich wegen zu grober Spielweise in unserem Training verletzt haben, sich zu regenerieren. Hittnau war der nächste Gegner, den wir zu meistern haben. In dieser Mannschaft gab es mehr Frauen als Männer. Das Niveau war um einiges langsamer als bei dem letzten Gegner und auch die Gegner waren anders zu kontrolliere. Wir machten schnell das erste Tor, jedoch verspielten das schnell wieder. Unser Team lies sich schnell auf das langsame Spiel ein und bei den Frauen, wurde nicht knallhart angegriffen oder gedeckt. So beendeten wir ein eher langsames, nicht allzu interessantes unentschiedenes Spiel mit 3:3.

In der kurzen Pause zwischen dem ersten Spiel und Rückrunde, wurde uns eines klar, so kann dies nicht weiter geben. Nach dem Anpfiff liessen wir die Kontrolle über das Spiel walten und erzielten zwei Tore in Folge. Am Ende stand 4:1 für uns, wobei wir gar nicht glücklich waren, weil wir uns im ersten Spiel zu sehr beeinflussen liessen. Wir sagten uns dabei, dass wir uns in Zukunft nicht mehr so stark beeinflussen lassen werden von unseren Gegnern.

Pascal Bolliger