Abendunterhaltung 16./17.11.2007

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Betreten der Baustelle erlaubt

Nach dem Umbau der Turnhalle "Dorf" in Oberentfelden durfte der Sportverein SATUS Oberentfelden als erster Verein von den neuen Räumlichkeiten profitieren. Die Halle entspricht nun den heutigen Bedürfnissen und darf als Schmuckstück be-zeichnet werden. Die Gäste zeigten sich erfreut über das "neue Kleid" der Halle. Die Vereinsmitglieder nutzten den mehrgeschaffenen Platz für originelle Darbietungen.

Den Tatsachen entsprechend wurde das Motto für die diesjährige Turneraufführung ausgewählt. Was hätte sich besser geeignet als das Thema "Baustelle"? Für einmal war das Betreten der Baustelle nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht.

Durch das Programm führten die "gwunderfitzige" und temperamentvolle Frau Süüberli als Nachbarin des Baugrundstücks, der Bauführer Herr Binggeli sowie der Muratori Francesco, welcher immer zum Arbeiten gehetzt wurde. Die vorlaute Nachbarin konnte es nicht lassen, immer wieder auf der Baustelle anwesend zu sein, was prompt auch zu einem kleinen Zwischenfall führte, welchen sie allzufest hochjubelte. Sie wurde jedoch vom Bauführer dafür entschädigt und durfte an der tollen Aufrichte-feier teilnehmen, bei welcher sie auch aktiv mitwirkte. Dank der Organisation des Bauführers und dem vorbildlichen Einsatz aller Bauarbeiter konnte die Baute schlussendlich termingerecht fertiggestellt werden.

Der Sportverein SATUS Oberentfelden ist ein sehr aktiver Dorfverein mit vielen Riegen. Die Vielfältigkeit kam an diesem Wochenende zum Vorschein. Von Gross bis Klein von Alt bis Jung, alle wollten sie ihre Darbietungen zum Besten geben. Nach "Bob de Bomaa" folgten Maurer, Dachdecker, Maler Elektriker und alle weiteren Berufsgattungen, welche auf einer Baustelle Einsätze zu leisten haben, damit schlussendlich das Gebäude bezogen werden kann. Den bis ins Detail einstudierten Reigen wurden natürlich auch die passenden Musikstücke zugeordnet. Der von Séverine Helmetsberger und Michélle Grau koordinierte Turnerabend wurde zu einem Erlebnis für alle Gäste.

Schade, war eigentlich nur, dass viele Gäste nach dem Ende der Darbietungen so schnell den Heimweg angetreten haben. An was das wohl gelegen hat: Am Rauchverbot in der Turnhalle oder an den gefährlichen Strassenverhältnissen? Sicher nicht am Angebot in der Bar oder von der Festwirtschaft. Dieses wär nämlich vorzüglich.

Martin Maumary