Polysport-Reise 01.10.2006

Wie alle Jahre wieder ging’s heuer am 01. Oktober auf unsere Polysportreise. Irgendetwas war aber anders, total anders: Nach über 10 Jahren regnete es zum ersten Mal auf unserer Reise. Die Wetterprognosen versprachen einen schönen sonnigen Herbsttag, doch kam es anders. (So nebenbei: Wenn unsereins so „arbeitet“ wie die Wetterfrösche bzw. die Vögel auf dem Dach in Züri vorhersagen, hätte die Schweiz innerhalb von 1 Woche nur noch Arbeitslose, da alle entlassen würden – wie gesagt: Nur eine Nebenbemerkung mit ironischem Charakter!!)

Wir machten uns zu zehnt in Richtung Solothurn auf, bogen nördlich ab und bestiegen den Nostalgie-Sessellift auf den Weissenstein. Dort oben auf dem Berg angekommen, besuchten wir mal als erstes die Wirtschaft. Nach ca. 1 Std. hielten wir eine ernste Krisensitzung betreffs des von oben kommenden Wassers. Wir wagten dennoch den Wanderweg in Richtung Balmberg unter unsere Füsse zu nehmen. Der Wettergott hatte erbarmen und liess es während dieser Zeit nicht regnen (war der einzige Regenunterbruch an diesem Tag). Wir entschlossen dann kurzerhand, die Wanderroute etwas zu ändern und stiegen auf dem Balmberg ins Postauto und in den Zug bis Wiedlisbach. Ab dort wurden wir mit 2 Privatautos wieder auf die Jurahöhen chauffiert.

Die Wetterlage war grundsätzlich so mies, dass eigentlich nur noch der Schnee fehlte. Uns kümmerte dies aber zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Auf dem Stierenberg ob Farnern (das wiederum oberhalb von Wiedlisbach liegt, und dies wiederum neben Wangen an der Aare!), genossen wir ein reichhaltiges Menu, mit einem Nebelmeer (damit ist hier kein meteorlogischer Ausdruck gemeint) und einer halben Portion Meränge. Damit dies jeder versteht: Ein halbe Portion ist in gewissen Bergwirtschaften normalerweise so gross wie im Flachland eine normale Portion.

Gegen 18.00h gingen dann Pickeldi und Frederik mittels Privatautos wieder ins Tal und in Richtung Aargau (einer in den Kt. Luzern) zurück.

André Lehner / Reto Henny

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