Jugireise Herbst 2004


Bericht / Photos

Die schlaflose Nacht

Wir hatten lange auf dieses Wochenende warten müssen. Jetzt ist es endlich soweit, wir hatten eine lustige Jugireise und ein gutes Vereinswochenende vor uns.

Wir machten uns mit dem Velo auf den Weg, um als erstes unser Mittagessen im Wald zu grillieren. Mmmh, war das lecker! Nach dem Essen, spielten wir Verstecken, Räuber und Polizei, das war spannend. Plötzlich rief eine Leiterin: "Wir gehen". Oh, war das schade. Also radelten wir mit dem Velo in Richtung Schwimmbad.

Dort angekommen zogen wir uns schnell um, damit wir uns im kühlen Nass abkühlen konnten. Nach dem Schwimmbad ging es dann wieder mit dem Velo zurück. In der Turnhalle angekommen, richteten wir unser Nachtlager ein. Als dann jeder sein Plätzchen hatte, ging es weiter mit dem Programm. Wir mussten Gruppen bilden und eine kleine Vorstellung einstudieren. Zwischendurch war noch das Abendessen angesagt und dann starteten wir mit den Vorführungen.

Noch eine Gruppe, dann sind wir an der Reihe. Mein Herz pocht bis zum Hals hinauf. Oh nein, jetzt sind wir an der Reihe. Ich dachte mir: "ganz ruhig bleiben und gut durchatmen". Und dann war es soweit. Ich musste auf die Bühne. Als dann unser Auftritt vorbei war, fand ich es gar nicht mehr so schlimm, weil es einen kräftigen Applaus gab. Als alle Vorstellungen vorbei waren, putzten wir uns die Zähne. Auf einmal sagte jemand: "Kommst Du mit auf eine Nachtwanderung?" Ich konnte nicht nein sagen und kurz darauf liefen wir durch Entfelden und waren schon bald wieder bei der Turnhalle. Dann schlenderte ich ins Bett und schlief ein.

Am nächsten Morgen wurden wir um 7.30 Uhr geweckt. Dann ging es los. Am Liebsten hätte ich noch eine Weile weitergeschlafen./font>

Der Rest des Tages war auch sehr toll. Wir vergnügten uns beim Skaten, Velofahren und Lotto-Spielen. Nach dem Mittagessen (Kartoffelsalat und Wienerli) mussten alle ihre Sachen wieder aufräumen und das grosse Putzen ging los. Zum Glück wussten alle, was Ordnung und Sauberkeit ist, so hatten wir nicht viel zu tun und Herr Lüthi war zufrieden mit uns.

Bevor wir die Heimreise antraten, zeigten wir unsere selbst einstudierten Vorführungen unseren Eltern. Wieder bekamen alle einen grossen Applaus. Aber der Applaus gebührt auch unseren Leiterinnen. Auch den Behörden und der Schulleitung möchten wird danken, dass wir die Turnhalle Dorf benutzen durften.

Hoffentlich gibt es auch nächstes Jahr wieder ein solch tolles Wochenende.

Annick Lüscher