5. Entfelder Volleynight 12./13.03.2004

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Dieses Jahr durfte das OK des Sportverein SATUS Oberentfelden ein kleines Jubiläum feiern. Schon zum fünften Mal wurde die Volleynight durchgeführt. Auch dieses Jahr war das Teilnehmerfeld voll besetzt. Nicht wenige Teams sind seit der ersten Durchführung mit dabei - ein Zeichen, dass der Anlass geschätzt wird.

Eine Stunde bevor das erste Spiel angepfiffen wurde, kam Leben in die Turnhalle. Die ersten Spielerinnen und Spieler trafen ein, um sich aufzuwärmen. Kurz vor acht Uhr hatte man dann kaum mehr Platz auf den Spielfeldern. Höchste Zeit, dass das Turnier beginnt.

Die Speakerin kündigte die ersten Begegnungen an. Manche mussten zuerst ihre Ohren justieren, bis sie das verstanden, was aus den Boxen kam. Die Amtssprache war in dieser Nacht nämlich Bündner-Deutsch! Aber alle Teams waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort – wie übrigens die ganze Nacht lang – und pünktlich konnte der Startschuss gegeben werden.

Nach einer Vorrunde mit je drei Spielen schälte sich langsam heraus, welche Teams Ambitionen in Richtung Ranglistenspitze hatten. Aber einige Teams hatten auch eine andere Taktik: Sie tendierten eher auf einen der Kostümpreise, welche beinahe noch lukrativer waren als ein Turniersieg. Das OK begutachtete nämlich in der Zwischenzeit alle Teams und prämierte in der Pause nach der Vorrunde die besten vier Mannschaftskostüme.

Für die Zwischenrunde wurden die Mannschaften nach ihren Vorrundenresultaten neu eingeteilt, so dass die starken bzw. die schwächeren Teams je unter sich waren. Es machte allen entschieden mehr Spass, wenn man gegen etwa gleich starke Teams spielen konnte. In der Zwischenrunde hatte jedes Team weitere fünf Mal anzutreten.

So viel Sport gibt natürlich auch Hunger oder Durst. Gegen beides konnte man auch dieses Jahr erfolgreich ankämpfen: In der Festbeiz gegen das Erstere, an der Bar gegen das Letztere - oder auch nur, um den Frust der letzten Niederlage herunter zu spülen. Gegen eines aber musste jeder alleine kämpfen: Die Müdigkeit. Schliesslich ging es gegen drei Uhr früh zu, da sah man langsam viele müde Gesichter. Und nach schon bald sieben Stunden Sport, erreichte man halt plötzlich nicht mehr alle Bälle und die Konzentration lies auch langsam nach.

Aber es ist ja noch gar nicht fertig! Die Platzierungsrunde stand noch vor der Tür, da kann es sich ja noch niemand erlauben, schlapp zu machen.

Und auch nach dem letzten Spiel ging noch niemand heim. Die Teams wissen nämlich aus Erfahrung, dass alle Anwesenden mit einem Preis ausgezeichnet werden. Dies hatte den schönen Nebeneffekt, dass auch das Finalspiel eine würdige Zuschauerkulisse hatte. Dort gewann nach hartem Fight das Team "verschtuchte Fenger" gegen "Exclusiv" und durfte den Siegerpreis entgegennehmen, ein Nachtessen im Rest. Schmiedstube in Oberentfelden. Der Mannschaftspreis bestand auch dieses Jahr aus allen Zutaten für ein feines Fondueessen. Besonders war dieses Jahr, dass auch für jeden Teilnehmer ein Erinnerungsgeschenk abgegeben wurde: Ganz passend war dies ein kleines Weissweinglas mit dem Logo der Volleynight, dies aus Anlass des fünfjährigen Jubiläums.

Zum Abschluss verkündete der OK-Chef Marco Müller, dass die Turnhalle für nächstes Jahr bereits wieder reserviert ist, und viele Mannschaften werden sich wohl bereits den Termin vorgemerkt haben: Wiedersehen ist am Freitag, 18. März 2005!

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