Polysport-Reise - 06./07.09.2003

1. Polysport-Reise nach München

Vorneweg der wichtigste Punkt: Wie immer in den letzten Jahren hatten wir Glück mit dem Wetter. Kein Regentropfen war in Sicht.

Der andere positive Aspekt, dass sich niemand verschlafen hat. Wäre ja nicht das erste Mal kurz vor 9 Uhr gings los. Wir bestiegen den Zug in Aarau, stiegen in Zürich um und kamen nach X-Stunden Hopfengetränk und Jassen in München in einen recht akzeptablen Zustand an.

Wir verschoben uns zum Hotel, bezogen unsere Zimmer und ab gings in die Innenstadt. Ein paar Mal Halt in den Häusern der Braukunst bis wir schliesslich zum weltbekannten Hofbräuhaus gelangten.

Dort genemigten wir uns eins, zwei Biere (manche auch mehr). Er ist immer wieder erstaunlich, was für Leute sich dort aufhalten. Mehr oder minder treffen sich dort Vertreter fast jedes Landes. Daraus schliessen wir ? Die Statistik, dass der Bierkonsum der Deutschen so hoch ist, ist sichtlich verfälscht, denn die ganze Welt hilft da kräftig mit.

Irgenwann abends knurrte uns der Magen und wir beschlossen, uns in einem bayrischen Kulturrestaurant niederzulassen. Das Essen war gut und vis-à-vis sorgte ein japanisches Paar für Unterhaltung ohne es selber zu wissen !!

Gegen 23.00 Uhr machten wir uns auf den den Weg in Richtung Osten. Auf einem ehemaligen Werksgelände wurden Discos, Bar, Pubs und anderes was die Menschheit so scheinbar braucht, errichtet, doch ist es nicht wirklich für die "ältere Generation" in unserer Riege geschaffen. Die Nacht wurde da ausgeklingt, teils früher, teils später.

Nach kurzem Schlaf trafen sich ein paar beim Frühstück, ein anderer Teil war noch im Delirium und andere, sprich einer, kam just zur Frühstückszeit ins Hotel zurück. Leider konnte dieser uns nicht genau sagen, wo er übernachtete, aber er hat mit solchen Situationen Erfahrung.

Der zweite Tag stand ganz im Rahmen kulturgeschichtlicher Ereignisse. Nach einem Besuch eines traditionellen bayrischen Biergartens, fanden 2 von uns den Weg zu einem Regionalliga-Fussballspiel. Leider spielten weder die Löwen noch die Bayern an diesem Wochenende, da Deutschland gerade besonders toll die EM-Quali in Island bestritt. Was danach folgte, darüber kann der Weissbier - Waldi am besten Auskunft geben.

Der Rest bewegte sich ausserhalb des Zentrums in ein Geheim-Tipp - Restaurant. Danach setzten sich die selben mit der Weltkulturerben - Geschichte "Ein Münchner im Himmel", besser bekannt als Engel Aloisius, intensiv auseinander. Das dieses Kulturgut zufälligerweise die Wände des Hofbräuhauses ziert, war ein Weg dahin unumgänglich. Natürlich lag ein Bier vor der Abreise auch noch drin.

Sichtlich erschöpft, namen wir die letzte Etappe, die Heimreise, auch noch in den Griff. Um 18.00 Uhr starteten wir in München und kamen um ca. 23.00 h pünktlich in Aarau an.

P.S.: Fast hätte ich was wichtiges vergessen: Da auch unser Tinu mit dabei war und er unser Sorgenkind Nr. 1 in Sachen Unfällen ist, ist es uns ein Bedürfniss zu melden, dass auch er ohne Schaden wieder nach Hause zurückgekehrt ist.

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