Jugenriege Europapark Rust 21.09.2002

mit ca. 150 Personen im Europa-Park Rust

Endlich... der 21. September 2002 ist da. Das lange Warten auf unsere Reise in den Europa-Park Rust hat ein Ende. Am Samstagmorgen um 7.00 Uhr stehen 150 Personen erwartungsfroh vor der Dreifachturnhalle. Wir besteigen 3 Cars der Firma Delta-Classic Reisen und suchen Sitzplätze. Dies ist gar nicht so einfach bei dieser Menge Kinder, jedes möchte natürlich den besten Platz und erst noch neben seinem "Gspänli" sitzen. Endlich nach ca. einer halben Stunde haben es alle geschafft, auch die, die man noch von zu Hause abholen muss, da sie verschlafen haben. Unsere Reise geht los. Wir fahren direkt nach St. Louis FR. Aber, oh Schreck, unser Chauffeur Beat hat es verpasst eine Bewilligung für die Euro-Länder einzuholen. Wir warten und warten. Eine halbe Stunde ist bereits vergangen und wir stehen immer noch am Zoll. Endlich nach ca. dreiviertel Stunden hat es der Chauffeur geschafft, eine Ausnahmebewilligung für diesen Tag zu bekommen. Unsere Reise geht weiter auf dem direkten Weg in den Europapark. Aber was sehen wir da, Anstehen heisst es sogar auf den Parkplätzen. Dies kann nichts Gutes bedeuten. Diese Menge Leute habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Aber das kann unsere 55 Jugimädchen, 13 Uni-Hockey-Knaben, 9 Kunstturnerinnen und 32 Leichtathleten nicht erschüttern. Sie lassen sich durch unsere 25 Leiter in Gruppen einteilen und schon kann es losgehen. An der Kasse ist wieder Warten angesagt. Aber endlich um ca. 10.30 Uhr sehen wir den Park von Innen. Alle Gruppen strömen den tollen Bahnen entgegen. Die Silver-Star löst bei manchen Kinder schon jetzt einen Jubel aus. Von überall tönt es: Gehen wir auch auf diese verrückte Bahn, oder hast du eventuell Angst. Beim Mittagessen, das wir alle zusammen im Wikingerland einnehmen, werden die ersten Erfahrungen ausgetauscht. Lange dauert unsere Mittagsrast allerdings nicht, alle wollen sofort weiter und die nächsten Bahnen ausprobieren. Die Stimmung bei Kindern und Leitern ist sensationell. Alle sind zufrieden, und als wir Leiter verkünden, dass wir den Park erst um 18.15 Uhr anstatt um 17.15 Uhr verlassen werden, ist der Jubel grenzenlos. Den Nachmittag verbringen wir wieder in den eingeteilten Gruppen, so dass man allen Kindern gerecht werden kann, und jedes seinen Wünschen entsprechend die verschiedenen Bahnen geniessen kann.
Für unsere Gruppe steht am Schluss noch die Fahrt auf der Silver-Star auf dem Programm. Das Herzklopfen von Tamara und Annick hat man sicher weitherum gehört. Mit jedem Schritt, der uns näher zur Bahn bringt, steigt die Nervosität der Kinder. Sie schwatzen und reden ununterbrochen. Ich muss aber ehrlich gestehen auch meine Nervosität wächst mit jedem Schritt. Bei jeder vor uns startenden Bahn haben wir die Sekunden im freien Fall gezählt um uns zu beruhigen. Jeder meint, dass man dies 7 Sekunden aushalten kann. Als wir endlich nach ca. 1 Stunde die Bahn besteigen können, ist unsere Erwartung ins Unermessliche gestiegen. Wir wissen ja zuerst geht es lange fast senkrecht in die Höhe, dies beruhigt uns ein bisschen. Also schnallen wir uns fest und los geht's. Annick und Noëlle sitzen neben mir, sie sind ziemlich blass um die Nase. Aber jetzt gibt es kein Zurück. Die Fahrt geht los. Immer höher und höher bringt uns die Bahn, noch ein Blick in die Tiefe und die Senkrechtfahrt nach unten geht los. Ein Seitenblick zu den Kindern und schon haben wir die 7 Sekunden hinter uns. Die Fahrt geht weiter und zwischendurch reicht es einen Blick in die Umgebung zu wagen. Es ist verrückt in diesem Tempo über die Schienen zu rasen. Leider ist die Fahrt schon bald vorbei, und der erste Eindruck dieser Bahn ist phänomenal. Am liebsten würden wir sofort noch einmal fahren.

Aber leider ist unser Tag im Europa-Park schon fast vorbei. Es reicht gerade noch ein bisschen in den Souvenirshops zu schnuppern. Beim Ausgang treffen wir uns alle wieder, und die Kinder werden nach dem Appell mit ihrem Gruppenleiter zum Car geschickt. Die Rückfahrt ist ziemlich laut, man muss ja allen erzählen, wo es am schönsten war. Mit einer Verspätung von einer Stunde, die wir aber bewusst in Kauf genommen haben, treffen wir alle glücklich aber müde in Oberentfelden ein, bereits erwartet von einer grossen Anzahl Eltern. Diese Reise wird sicher allen Teilnehmern in toller Erinnerung bleiben.
Dank unserem Sponsorenlauf im letzten Jahr war dies ohne Kostenbeteiligung möglich. An dieser Stelle möchten wir allen Sponsoren des Fränklilaufs herzlich danken.

Margrit Gehri

zurück ]