Getu-Frühlingswettkampf vom 04.05.2002

Photos / Rangliste in Arbeit

Samstagmorgen 7.15 Uhr. Noch stehe ich alleine in der fertig eingerichteten Turnhalle. Ich geniesse die Ruhe und lasse meine Gedanken schweifen. Vor ca. 3 Jahren habe ich mich entschlossen eine Getu-Riege aus einem Teil der Jugi zu gründen. Am Anfang waren es ca. 15 Mädchen die begeistert an den Geräten herumturnten, im wahrsten Sinne herumturnten. Heute sind es 35 fast fanatische Geräteturnerinnen geworden und ihre Fortschritte können sich sehen lassen.

Nun ist es aber vorbei mit der Ruhe. Die ersten nervösen Mädchen stürmen in die Halle, Margrit wo ist die Garderobe, was müssen wir anziehen, etc. das sind die vielen Fragen der Turnerinnen. In der Kategorie 1 turnen verschiedene Mädchen ihren ersten Wettkampf. Die Nervosität steigt je weiter die Zeiger der Uhr laufen. Punkt neun Uhr wird der Wettkampf eröffnet, die Mädchen beruhigen sich allmählich. Cathrin, Jasmin, Sara, Daniela und Tina eröffnen den Wettkampf an den Schaukelringen, sie zeigen was sie in der letzten Zeit intensiv geübt haben. Am Schluss ihres Wettkampfes sind die 5 Mädchen erlöst und glücklich.

Die 2. Abteilung der Kategorie 1 startet Punkt 10 Uhr mit ihrem Wettkampf. In dieser Abteilung turnen wieder 5 Mädchen aus Oberentfelden. Es sind dies Nicole, Marisa, Janina, Jeannine und Céline. Hier ist nur Janina noch nie an einem Wettkampf gewesen, die Nervosität ist dennoch gross. Diese Gruppe darf mit dem Sprung beginnen, das gefällt allen sehr gut. Am Schluss sieht man nur lachende und zufriedene Gesichter, das macht mich als Leiterin auch sehr glücklich. Niemand bricht in Tränen aus oder ist traurig wenn etwas nicht so geglückt ist wie sonst.

Um 11. Uhr beginnt der Wettkampf für die Kategorie 2 Turnerinnen. Hier starten alle in einer Abteilung. Für Oberentfelden sind 8 Mädchen am Start. Leider musste Giorgina wegen Windpocken forfait erklären. Die restlichen 8 Turnerinnen sind guten Mutes und beginnen ihren Wettkampf mit dem Sprung. Linda, Annick, Noëlle, Anja Roth, Anja Martin, Ramona, Naina und Rebecca zeigen sehr gute Sprünge und werden mit guten Noten belohnt. Auch hier ist eine grosse Freude und Zufriedenheit zu spüren wenn eine Uebung gut gelungen ist.

Nach der Mittagspause sind die Kategorie 3 Turnerinnen an der Reihe. Hier merkt man, dass die Mädchen schon einige Wettkämpfe hinter sich haben. Sie wirken ruhig und konzentriert. In dieser Kategorie musste leider Serena aussetzen. Sie hat sich im Ferientraining zu Hause eine leichte Zerrung eingefangen. Hoffentlich ist sie am nächsten Wettkampf wieder voll einsatzfähig. Die restlichen 4 Turnerinnen Sévérine, Chantal, Tamara und Daniela turnen ihren Wettkampf ohne grössere Probleme und erhalten dafür die entsprechenden Noten.

In der Kategorie 4 konnte unsere einzige Turnerin leider nicht antreten. Sie fürchtet sich, nach einem Sturz, immer noch vor dem Schwedenkasten beim Sprung. Bis am 2. Juni wird sie aber sicher bereit sein für ihren ersten Wettkampf in dieser Kategorie.

In der Kategorie 5 starten 3 Mädchen aus Oberentfelden. In dieser Kategorie müssen die Mädchen ihre Übungen selber zusammenstellen. Die Kontrolle, ob wirklich genügend Teile und auch der Schwierigkeitsgrad der Teile stimmt, ist dann die Arbeit der Leiterin. Es ist nicht immer ganz einfach bei allen die richtigen Teile auszuwählen. Manuela, Stefanie und Martina wissen aber genau was sie in ihrer Uebung turnen wollen. Der Start an diesem Wettkampf ist ihnen jedenfalls geglückt.

In der Kategorie 6 ist Karla die einzige Turnerin aus Oberentfelden. Sie hat das Handicap, dass sie an unseren Trainingstagen immer bis halb sechs Uhr Schule hat. So bleibt ihr verhältnismässig wenig Zeit fürs Training. Sie hat aber ihren ersten Wettkampf in der Kat. 6 gut gemeistert. Wir werden aber für den nächsten Wettkampf einige Uebungen abändern müssen.

Am Schluss ist noch zu erwähnen, dass alle ihre Kategorie bestanden haben und ihr Abzeichen in Empfang nehmen durften.

Für mich sind aber nicht die Ränge in der Rangliste wichtig, sondern dass die Mädchen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung haben und ihre Leistungen von Jahr zu Jahr besser werden.

Margrit Gehri

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