3. Mixed-Volleyball-Night 15.03.2002

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Was ist wohl los, wenn die Lichter der Sporthalle in Oberentfelden bis morgens um vier Uhr brennen, fetzige Musik aus der Halle ertönt und in der Morgendämmerung die letzten Besucher die Dreifachhalle verlassen? Dann war bestimmt die Entfelder Volleynight!

Bereits zum dritten Mal durfte das bewährte Organisationsteam in der Nacht vom 15. zum 16. März 24 Teams zur Mixed-Volleynight in Oberentfelden empfangen. Die meisten der Mannschaften kamen aus der näheren Umgebung, sehr zur Freude des Organisators gehörten aber auch Vertreter aus dem westlichen (Rothrist) und aus dem östlichen (Untersiggenthal) Teil des Aargaus, aus dem Seetal, aus dem Freiamt und sogar aus den Kantonen Bern und Luzern zum Teilnehmerkreis.

Sie alle begannen Ihr Turnier um 20.00 Uhr - jede Mannschaft hatte die Gewissheit, fünf Spiele in der Vorrunde und mindestens drei weitere Matches in der Endrunde spielen zu können. Die Finalteams kamen gar in den Genuss von anstrengenden 10 Partien, so dass jede und jeder genügend zum Einsatz kam.

Schnell war auch für die zahlreichen Besucher ersichtlich, dass zum Teil hochstehender Volleyballsport geboten wurde, dass andererseits aber jederzeit der Plausch im Vordergrund stand und damit auch jene Teams ihren Spass hatten, welche spielerisch nicht ganz mit den Favoriten mithalten konnten. Viele Lacher auf ihrer Seite hatten natürlich die Mannschaften, welche im Hinblick auf die Verleihung des Kostümpreises keine Mühen gescheut hatten, in möglichst originellen Tenüs zu erscheinen. Sei es als Zwergli, im Pijama, als rasender Reporter oder volkstümlich - sie alle waren der Hit des Abends und haben viel zur tollen Atmosphäre dieser Volleynight beigetragen. Die besten drei davon wurden auch mit Brunch-Bons, Aquarena-Gutscheinen und einem Satz T-Shirts von Rufli Sport in Oberentfelden prämiert.

Auch ausserhalb der Volleyballfelder war viel los: Die Smash-Bar auf der Estrade lockte zahlreiche Spieler/innen und Zuschauer an, die Festwirtschaft erfüllte fast alle kulinarischen Wünsche der Teilnehmer/innen und Besucher und abwechslungsreiche Musik aus den Lautsprecherboxen sorgte für gute Laune und machte müde Geister wieder fit.

Gegen Ende des Turniers wurden dann die Beine immer langsamer, die Arme immer schwerer und die Augen immer kleiner, doch das war nach fast acht Stunden Volleyball ja auch kein Wunder. Um so erstaunlicher war, dass sich die beiden Finalteams einen hochstehenden und ausserordentlich spannenden Match auf einen Gewinnsatz lieferten und keine Spuren von Müdigkeit zeigten.

Während des anschliessenden Rangverlesens kurz nach vier Uhr am frühen Morgen waren mit drei Ausnahmen noch sämtlich Teams oder zumindest deren Vertreter anwesend und durften das traditionelle Pasta-Set mit Spaghetti, Sauce, Käse, Crissini und zwei Flaschen Rotwein mit nach Hause nehmen - das "Auslaufen" im gemütlichen Rahmen ist ebenfalls ein wichtiger Teil unserer Volleynight. Dank unserem Hauptsponsor, Athleticum Sportmarkets in Suhr, konnten sämtliche Spieler der besten acht Teams einen kleine Rucksack bzw. einen Sportsack, gefüllt mit diversem Inhalt, entgegennehmen. Der Pechvogelpreis - er wurde in diesem Jahr erstmals verliehen und von unserem Naturalsponsor mit einem Megapack Red Bull sowie mit einem Aquarena-Gutschein dotiert - ging an einen Spieler des späteren drittplatzierten Teams, welcher im Halbfinal bei unentschiedenem Spielstand den letzten Ball im Spiel "versiebte" und entsprechend Trost nötig hatte.

Wir möchten an dieser Stelle sämtlichen Teams für das wiederum tadellose, faire Verhalten während unseres Turniers danken und hoffen, dass alle Mannschaften möglichst zahlreich auch im nächsten Jahr wieder dabei sein werden - dann findet die Entfelder Volleynight am Freitag, 21. März statt. Ein Dankeschön geht natürlich auch an alle Helferinnen und Helfer des SATUS Oberentfelden und alle unsere Sponsoren und Gönner, welche uns die Durchführung dieses Anlasses überhaupt erst ermöglichen. Es hat allen - auch uns als Organisationsteam - riesig Spass gemacht!

Für das Organisationsteam
Marco Müller