Leichtathletik Jugendfinal in Uster 09.09.2001

die erfolgreichsten Entfelder

Der Leichtathletik-Jugendfinal - dies ist der jährliche Höhepunkt für alle jungen Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer im SATUS. In diesem Jahr fand der begehrte Wettkampf in Uster statt - dort, wo drei Wochen später über 7'000 Läuferinnen und Läufer rund um den Greifensee liefen. Zu erwähnen gilt es, dass der Jugendfinal kein "Je-ka-mi"-Wettkampf ist, sondern dass sich die Qualifikation an den kantonalen Ausscheidungen verdient werden musste, wer dabei sein wollte - und in gewissen Kategorien schafften diese Hürde lediglich etwa 10% aller Gestarteten.

Die Wettervorhersagen liessen nichts Gutes erahnen, so dass für einmal alle genügend warme und trockene Kleider bei sich hatten - doch oh Wunder, Petrus hatte ein Einsehen mit den rund 300 Kinder und deren Betreuer und liess seine Schleusen den ganzen Tag über geschlossen.
So nahmen um 10.00 Uhr die ersten Athletinnen und Athleten ihren Wettkampf in Angriff: vom Dreikampf bei den Jüngsten (Schnelllauf, Weitsprung und Ballwurf) bis zum Fünfkampf bei den Älteren (100 Meter, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstossen und 1'000 m-Lauf) wurde um jeden Zentimeter und jede Sekunde gekämpft.

Die Entfelder Delegation, unter anderem aufgrund von familiären Anlässen deutlich dezimiert (eigentlich schade, dass ein solch attraktiver und wichtiger Wettkampf bei gewissen Athleten/Eltern keine höheren Stellenwert geniesst), schlug sich während des ganzen Tages beachtlich. Geschlossene Plätze im Mittelfeld erreichten Simon Blaser (8.), Simon Keiser (10.) und Michael Landis (12.) in der Kategorie Knaben B, während das Bild eine Kategorie tiefer etwa gleich aussah: Kasim Giumma (9.), David Diefenbacher (10.), Stefan Gehri (13.), Benjamin Landis (15.) und Thomas Stalder (17.) reichte es zwar nicht zu Spitzenplätzen, da die meisten von ihnen aber zusammen mit dem älteren Jahrgang starten mussten und nächstes Jahr in den Genuss des Altersvorteils kommen, waren ihre Ergebnisse trotzdem zufriedenstellend.

In der Kategorie Mädchen D erreichte Rahel Burgherr den ausgezeichneten, aber äusserst undankbaren 4. Rang unter 40 (!) Klassierten - im Dreikampf waren ihre beiden stärksten Disziplinen, der Hochsprung und der 1'000m-Lauf, leider nicht vertreten, sonst hätte sie sich mit Sicherheit noch deutlich besser geschlagen. Ebenfalls zwei sehr gute Resultate erzielten in der nächsttieferen Kategorie unter 35 Teilnehmerinnen Tafina Morina (9.) und Kristina Milojevic (19.), welche sogar die zweitbeste ihres Jahrgangs (1993) in dieser Kategorie war; ihre Zeit wird also auch im nächsten Jahr kommen.

Den Vogel abgeschossen haben aber unsere zwei jüngsten Sunnyboys: In der Kategorie Knaben E (Jahrgänge 1992/93) erreichten Jodok Stähli und Lukas Häggi die sensationellen Plätze 1 (Eins!) und 2 (Zwei!) unter 31 Klassierten - damit dürfen sie sich als beste Schweizer Leichtathleten ihres Jahrgangs in unserem Verband feiern lassen! Um so bemerkenswerter ist diese Leistung, wenn man berücksichtigt, dass die jüngsten Kategorien generell jene mit der höchsten Beteiligung und damit mit der grössten Konkurrenz sind.

erfolgreiche Entfelder   Die beiden erfolgreichsten Entfelder, Lukas Häggi (2.) und Jodok Stähli (1.), v.l.
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Jodok lief die zweitschnellste 50m-Zeit aller Gestarteten und absolvierte den ausgeglichensten Wettkampf, während Luki jeweils die zweitbesten Kategorienleistungen im Weitsprung und im Ballwurf erreichte - am Schluss machten lediglich 26 Punkte den Unterschied zwischen den beiden Erstplatzierten aus. Als Anerkennung für die tollen Leistungen wurden beide mit einer Medaille eingedeckt, Jodok erhielt zusätzlich den begehrten Wanderpokal und wird als erster Jugendfinalsieger der Kategorie E in die Geschichte eingehen, da diese Kategorie bisher nur an den Kantonalen Jugitagen, nicht aber am Jugendfinal ausgetragen wurde.

Leider wird Jodok dem SATUS Oberentfelden für die Zukunft nicht erhalten bleiben, da seine Familie in die Ostschweiz umzieht und eine Vereinszugehörigkeit bei uns dadurch nicht mehr möglich ist. Wir wünschen ihm an dieser Stelle alles Gute für die Zukunft und hoffen, dass Luki bald einen neuen (internen) Konkurrenten bekommt, damit er sich wieder an jemandem messen kann und somit weitere Höchstleistungen folgen werden!