Jahresrückblick der LA-Riege

Den Startschuss zur neuen Leichtathletiksaison bildete wie immer in den vergangenen Jahren das Trainingslager im südfranzösischen Toulon. Bodi, Höös, Galli, Domi, Mäsi, Ephi, Mädi und Rahel trainierten in der Osterwoche intensiv, liessen aber auch das Gemütliche nicht zu kurz kommen, wie Insiderbilder und -videos beweisen ...

Bald schon gingen die ersten Wettkämpfe los; die Staffelmeisterschaften waren eine erste Standortbestimmung, und siehe da, Oberentfelden überraschte alle: Die Schüler B gewannen den Final "6 x frei" und wurden grossartiger Aargauer Meister. Nicht viel fehlte auch der weiblichen Jugend A-Staffel über die Olympische Distanz (800 / 400 / 200 / 100 m), wo Rahel Waldburger, Steffi Reinhard, Shima Giumma und Katja Hüssy den zweiten Platz belegten und den SATUS-Verbandsrekord um weniger als eine Sekunde verpassten.

An den kantonalen Einkampfmeisterschaften in Aarau gab es weitere schöne Erfolge: Andrea Roth verteidigte ihren Aargauermeisteritel im Diskuswerfen der Juniorinnen, Martin Galliker wurde Erster im Dreisprung der Männer, Marcel Donzé gewann den 800m-Lauf der Junioren und Madlen Roth blieb Siegerin im Speerwerfen der weiblichen Jugend A. Für weitere Medaillen waren Alexandra Heiniger, Ephraim Sevinc, Patric Bodmer, Urs Gretler, Marco Müller, Shima Giumma und Steffi Reinhard verantwortlich, so dass die Bilanz auch hier über den Erwarten gut ausfiel.

Kategoriensiege am SATUS-Jugitag in Gränichen konnten Katja Hüssy, Rahel Burgherr und Ephraim Sevinc feiern, die sich zusammen mit 18 weiteren Oberentfeldern für den Final qualifizieren konnten.

Dann standen die SATUS-/SKTSV- Einkampfmeisterschaften in Winterthur an. Ein Wettkampf, der in den vergangenen Jahren meistens viel Positives aus Entfelder Sicht hergab. Dies sollte sich auch 1999 nicht ändern: Mit Rahel Waldburger kam zwar nur eine Athletin aus unseren Reihen zu Titelehren, doch Martin Galliker, Urs Gretler, Marcel Donzé, Ephraim Sevinc, Luzius Müller, Madlen Roth und Shima Giumma sorgten für weitere Medaillen.

Als absoluter Höhepunkt folgte am letzten Juni-Wochenende das Schweizerische SATUS-Sportfest, welches von einem Grossteil unserer Athletinnen und Athleten besucht wurde.

Nach den Sommerferien und einigen lustigen Parties (Gemütlichkeit darf in einem Verein nicht fehlen) hiess es, nochmals alle Kräfte zu mobilisieren und die zweite Saisonhälfte gut vorbereitet in Angriff nehmen. Immerhin standen noch die Schweizer Nachwuchsmeisterschaften, die internationalen CSIT-Meisterschaften und der Jugendfinal auf dem Programm.

Shima Giumma konnte sich bei ihrer ersten SM-Teilnahme mit neuer persönlicher Bestzeit über 80m für den Zwischenlauf qualifizieren, musst dort dann aber erfahren, dass die Trauben auf diesem Niveau noch ziemlich hoch hängen. Madlen Roth hatte im Speerwerfen einmal mehr Pech und wurde weit unter ihrem Wert geschlagen, während Rahel Waldburger verletzt in diesen Wettkamp gehen musste (Rückenzerrung) und unter diesen Voraussetzungen natürlich keine Spitzenzeit laufen konnte.

Am gleichen Wochenende standen Dominic Blattner, Martin Galliker und Urs Gretler, die drei Bobfahrer, an den CSIT-Meisterschaften in Genf im Einsatz. Trotz teils guter Leistungen konnte keiner der drei auf das Podest klettern, aber ihre Saison geht ja auch erst im Winter so richtig los.

Den Abschluss bildete schliesslich der Schweizerische Leichtathletik-Jugendfinal in Langenthal. Noch einmal gab es aus Entfelder Sicht hervorragende Leistungen zu vermelden: Anna Müller, die in letzter Zeit vermehrt auf die Karte Fussball gesetzt hat, bewies, dass sie ihr Leichtathletiktalent noch immer beherrscht und gewann in der Kategorie MJ. Medaillen gab es auch für Shima Giumma, Marcel Donzé und Ephraim Sevinc. Zusammen mit den tollen Leistungen aller anderen Entfelder erreichte unser Team damit in der Mannschaftswertung den hervorragenden zweiten Platz und verfehlte den Sieg (und damit die Ablösung von NS Winterthur als Serienmeister der letzten 12 Jahre) nur deshalb, weil mit Rahel Waldburger und Nicole Wyss zwei Athletinnen verletzungsbedingt ausfielen. Dieser Erfolg bedeutete einen schönen Saisonschluss und lässt für die Zukunft auf weitere Grosstaten einzelner Jungtalente schliessen.

Mit der Fahrt in den Europapark wurden die Leichtathletinnen und Leichtathleten Ende September schliesslich für ihr Engagement und ihre Leistungen belohnt und befinden sich mittlerweile bereits wieder im Wintertraining.